[...]wie ein Splitter im Scherbenmeer.

Nur Empathie und- Uninteressant!

Lachend streifte ich einst,
Durch die Wälder,
Aus leuchtendem grün.
Trocken fegte der Wind,
Über der Wüste sandige Dühn’.

Und strahlend,
Hob sich die Sonne,
Übers lila Meer,
Um zu verdecken die Sünden,
Die mich heut’ zeichnen so schwer.

Damals bin ich,
Mit den Schwänen,
Über den Himmel geschwommen.
Hab die endlosen Hürden,
Des Lebens genommen.

Der solchen Zeiten,
Erinner’ ich mich,
In Gedanken versunken,
Denkend zurück,
An all die schönen Stunden.

Auch die Gefühle,
Wie ich sie einst empfand,
Meine erste Liebe,
Meine letzte Liebe,
Und wie diese entschwand,

Wiegen schwer mir,
Im nackten Verstand.
Auf wehenden Haaren,
Tränenden Augen,
Und zeriss’nem Gewand.

Als ich nach dem Kuss,
Jenes Mädchens verlangt,
Die mich hielt,
Damit ich bis jetzt,
Dem Tod bin entrannt.

Doch alsbald ging,
Die Liebe dahin,
Entschwand in der Wolke,
Die schwärzend,
Am Himmel hing.

Ich habe auch,
So oft mir Ehre erkämpft,
Vor Neid bin erblasst,
Hab mich selbst für gehasst.
Für Ehre, die andre errungen,

Wenn jemand schlich,
Sich um mich,
In finsterer Nacht,
Zu schichten das Holz,
Heimlich hat das Feuer entfacht,

Loderte es hell,
Ja brannt’ es darnieder,
Ich begriff es schnell,
Dass ich mich find’,
In dem Rauch niemals wieder.

In feurigen Lachen,
Die das nasse Holz,
Zu Boden brannten,
Folgt ich den Geistern,
Die ihren Gruß mir entsandten.

Auch hat man mich,
Elend betrogen,
Meinen Lebtag erzählt,
Dass wahre Geschichten,
Wären erlogen.

Was Wahrheit und Trug,
Kann ich niemals entscheiden,
Doch kann ich mir wohl,
Den Weg den andere wählten,
Für mich beschneiden.

So sehnt’ ich mich,
Meine eigenen Wege zu gehen,
Wenn ich kann schon nicht,
Nach Lügen und Ideal,
Das eigene Urteil sehen.

Hätt’ ich doch nur,
Die Geschicke der Welt,
Gezähmt und erkundet,
Würd’ ich nicht hier liegen,
Gelähmt und verwundet.